Archiv der Kategorie: News aus der Laufgruppe

Alle News und Berichte aus der Laufgruppe des SV Herschfeld

Ein unbeschreibliches Gefühl

Eine Gruppe von 16 Läuferinnen und Läufern des SV Herschfeld ging beim MainCityRun über die 10-km-Distanz bzw. den Halbmarathon an den Start. Und das mit großem Erfolg: Beim Halbmarathon errangen die SV’ler drei unterfränkische Meistertitel, einen 2. und zwei 3. Plätze. Bei sommerlichen Temperaturen waren aber zunächst die 10-km-Läufer auf der Strecke. Julia Kessler wurde Siegerin in der W 35 in der Zeit von 47:25 Minuten. Heribert Wagner kam als Zweiter der M 60 in 49:18 Minuten ins Ziel. Beide Resultate sind um so erfreulicher, da beide erst wieder in das Lauftraining nach Verletzungen einsteigen konnten.

MainCityRun 2018 - Schnelle Läufer des SV Herschfeld

Schnelle Läuferinnen und Läufer des SV Herschfeld beim Halbmarathon in Schweinfurt (vorne von links): Sonja Reiher, Hanna Hoffmann und Albrecht Wilm. Hinten von links: Marcel Gruber, Daniel Wilm, Dominik Orf und Lukas Härder. Foto: Benedikt Büttner

Besonders attraktiv und interessant war der Halbmarathon, weil er als unterfränkische Meisterschaft gewertet wurde. Die Trainingsvorbereitungen ließen auf gute Platzierungen hoffen. Herausragend die Leistung von Sonja Reiher, (W 35), die die Frauenwertung insgesamt für sich entschied und unterfränkische Halbmarathonmeisterin wurde. Sie lief überglücklich nach einem taktisch klugen Rennen in 1:35:42 Stunden auf dem Schillerplatz über die Ziellinie. „Die ersten zehn Kilometer bin gemeinsam mit den Herschfelder Männern sehr konstant und gleichmäßig gelaufen. Dann bin ich ,losgeschickt‘ worden und konnte auf der langen Gerade am Mainufer in Höhe des Leonhardsees bei Kilometer 13 die bis dahin noch vor mir liegenden zwei Läuferinnen überholen. Die Führung habe ich nicht wieder hergegeben. Die Unterstützung durch die Zuschauer an der Strecke war für mich sehr motivierend und der Zieleinlauf ein unbeschreibliches Gefühl“, so Reiher. Sie gewann deutlich mit eineinhalb Minuten Vorsprung vor Eva-Maria Schmitt (TSV Rannungen). Hanna Hoffmann komplettierte den Erfolg der Frauen des SV Herschfeld mit einem 3. Platz.

Bei den Männern kamen zwei SV-Athleten auf das oberste Treppchen und wurden unterfränkische Halbmarathonmeister ihrer Altersklasse. Der Trainer der Laufgruppe, Albrecht Wilm (M 55), setzte ein Achtungszeichen: Er lief ausgezeichnete 1:38:37 Stunden und freute sich mit Dominik Orf (1. der M 30) über den Titelgewinn. „Es war sehr hart. Die hohen Temperaturen haben mir arg zugesetzt. Vor allem in der Innenstadt wurde es zur Willensleistung“, so Albrecht Wilm. Bei den weiteren Platzierungen (einmal Vizemeister, zwei 3. Plätze) ist vor allem Marcel Grubers (M 35) Zeit von 1:28:38 Stunden ein eindrucksvolles Ergebnis.

Die geschlossen, guten und sehr guten Ergebnisse spiegeln sich auch in der Mannschaftswertung wider, die von der 1. Männermannschaft gewonnen wurde. Platz drei ging an Herschfeld II. Erfolgreich war auch eine Herschfelder Läuferin in Ingolstadt beim Halbmarathon eine Woche zuvor. Lisa Nöth wurde Stadtmeisterin von Ingolstadt in starken 1:38:00 Stunden.

Ergebnisse

Halbmarathon in Schweinfurt: Gesamtsiegerin und 1. der W 35: Sonja Reiher 1:35:42 Stunden (unterfränkische Meisterin).

20. insgesamt und 5. bei den Frauen: Hanna Hoffmann 1:59:09 (3. Platz unterfränkische Meisterschaft).

16. und 4. der M 35: Marcel Gruber 1:28:38 (unterfränkischer Vizemeister).

33. und 1. der M 55: Albrecht Wilm 1:38:37 (unterfränkischer Meister).

39. insgesamt: René Kuhlmann (M 35) 1:40:22, 40. Gesamtplatz Daniel Wilm 1:40:24 (Männer) und 43. Stefan Orf 1:40:35 (Männer).

54. und 4. der M 30: Dominik Orf 1:43:26 (unterfränkischer Meister).

90. und 6. der M 55: Lukas Härder 1:49:29 (3. Platz unterfränkische Meisterschaft).

Mannschaftswertung: 1. SV Herschfeld I (Marcel Gruber, Albrecht Wilm, René Kuhlmann) 4:47:54 Stunden; 2. TSV Rannungen 5:05,51; 3. SV Herschfeld II (Daniel Wilm, Dominik Orf, Lukas Härder) 5:13:47.

Quelle: https://www.rhoenundsaalepost.de/lokalsport/aktuelles/art2829,647183

Herschfelder mit tollen Leistungen

Kühle Temperaturen um den Gefrierpunkt, eisglatte Streckenabschnitte und
welliges Profil: Diese Crossbedingungen erwarteten zahlreiche Rhöner Läufer-Asse
bei den unterfränkischen Meisterschaften in Gambach. Neben den bereits
bekannten Läufern aus Ostheim war in diesem Jahr mit dem SV Herschfeld eine
weitere große Gruppe am Start, die vor allem im Seniorenbereich die Altersklassen
aufmischte.

Unterfränkische Crosslaufmeisterschaften 2018 in Gambach

03.03.2018 Foto: Simona Greier
Starker Teamauftritt: Die Sportler des SV Herschfeld räumten vor allem in den Mannschaftswettbewerben ab. Lisa Nöth (hinten von links), Katrin Krenzer-Bock, Helmut Bott, Heidi Patermann und Julia Kessler. Vorne von links: Lukas Härder, Andreas Kreis, Marcel Gruber, Winfried Endres, Albrecht Wilm und Martin Grau.

Den Anfang auf der Waldrunde machten allerdings die Wettbewerbe über die Mittelstrecke von 3300 Metern. Durch die krankheitsbedingte Absage von Teamkollegin Simona Greier vertrat die A-Jugendliche Ramona Geis als einzige die Farben der Ostheimer Athleten. Klug teilte sich dabei die angehende Abiturientin ihre Runden ein und konnte sich dadurch im Gesamteinlauf
aller Teilnehmerinnen den dritten Platz sichern. Im Ziel war die Freude darüber dann direkt noch einmal übertroffen: Da die Siegerin der Frauenklasse angehörte ging der Vizetitel an die 18-Jährige.

Julian Trabert zieht an

Erstmals im Rennen bei Meisterschaften und bereits ein gewiefter Taktiker. So könnte man den Auftritt von Hausens Nachwuchsläufer Julian Trabert (14) bezeichnen. „Ich habe mich die erste Runde bewusst zurückgehalten“, sagte er und zog eingangs der zweiten Runde an seinem Konkurrenten vorbei. Und dieser Antritt konnte sich sehen lassen. Innerhalb von wenigen
Metern hatte der groß gewachsene Schüler eine ansehnliche Lücke gerissen, die im leichten Gefälle oberhalb der Zielgerade immer weiter wuchs. Nach gerade einmal 8:28 Minuten und 16 Sekunden vor seinem Mitkonkurrenten erlief sich der Schützling von Eberhard Helm in souveräner Manier den Titel der M15.

Erfolgreich waren in Gambach besonders die Senioren aus dem Landkreis unterwegs. Erster der Rhöner Fraktion und damit auch Sieger seiner Altersklasse war dabei der Ostheimer Tino Haßmüller. Er beendete die 5680 Meter in 20:48 Minuten überraschend deutlich vor Dauerkonkurrent Manuel Fößel (TV Ochsenfurt). Auf den Rängen drei und vier folgten dem 36-Jährigen gleich die nächsten Rhön-Grabfelder. Mit Marcel Gruber (22:43 Minuten) und Martin Grau (22:49 Minuten) zeigten sich gleich zwei Herschfelder Läufer in der unterfränkischen Spitze. Gemeinsam mit Andreas Grau, der als Vizemeister der M40 in 22:20 Minuten im
Ziel war, sicherte sich das schnelle Herschfelder Trio zudem den souveränen Sieg in der Teamwertung.

Gut aufgestellt waren die heimischen Athleten auch in der Altersklasse M45. Die Ränge vier, fünf und sechs gingen dank Andreas Kreis (SV Herschfeld), Mike Hasenpusch (TSV Brendlorenzen) und Jan Gensler (SC Ostheim) an Rhöner Vereine. In der Altersklasse
M55 gelang den Herschfeldern gar ein Dreifach-Erfolg. Einen deutlichen Start-Zielsieg legte dabei Winfried Endres in 23:55 Minuten hin. Ihm folgten mit Respektabstand aber dennoch flott die beiden Teamkollegen Albrecht Wilm (28:16 Minuten) und Lukas Härder (29:12 Minuten) so dass die Herschfelder den zweiten Teamtitel feiern konnten. Zweiter der M65 wurde zudem Helmut Bott.

Manuela Greier ist Schnellste

Aber nicht nur die Männer in den blauen Herschfeld-Trikots zeigten tolle Leistungen. Mit W35-Siegerin Julia Kessler und Heidi Patermann als Vizemeisterin der W45 gab es zwei weitere Podiumplätze für den SV. Ein beherztes Rennen legte auch die Hollstädterin Manuela Greier hin. In gerade einmal 29:09 Minuten lief sie die schnellste Zeit aller Seniorinnen und siegte damit auch in der W45.

Als besonders spannungsgeladen sollte sich das abschließende Rennen über die Langstrecke von 9070 Metern sowohl bei den Männern als auch den Frauen zeigen. An der Spitze setzte sich mit Filimon Habtemikael (LG Karstadt-Gambach-Lohr), Sven Perleth (SC Ostheim) und Hans Appel (DJK Schweinfurt) schnell ein Trio ab, dass sich nach längerer Führungsarbeit vom Ostheimer in der Tempoarbeit abwechselte. Zwei Runden vor Schluss setzte der Lokalmatador zur Attacke an und riss schnell eine Lücke von knapp 20 Metern zwischen sich und Perleth, der wiederum einen ähnlichen Vorsprung auf den Schweinfurter innehatte. Da sich der Führende auch bis ins Ziel keine Schwächephase mehr erlaubte ging der Vizetitel wie im Vorjahr in die Rhön. Den Teamerfolg holten sich die Ostheimer aber in diesem Jahr zurück: Dank toller Leistungen auf den Rängen fünf und sechs von Daniel Schmidt und Michael Söder ging der beste Gesamtpunktestand auf das Konto der Ostheimer.

Susanne Haßmüller ist Vizemeister

Lange Zeit war auch im Frauenrennen keine Favoritin auszumachen. Seite an Seite ging es für Susanne Haßmüller und Leonie Theis (TV Ochsenfurt) über sieben von acht Runden. Kurz vor Beginn der letzten Runde zog Doppelstarterin Theis dann das Tempo erheblich an und konnte sich Meter für Meter von Haßmüller absetzen. Im Ziel bleiben die Uhren 17 Sekunden hinter der Ochsenfurterin stehen, wobei sich die neue Vizemeisterin dennoch zufrieden zeigte: „Leonie war heute super stark am Berg. Da ist sie mir immer ein paar Meter weggezogen und ich konnte das bergab wieder zulaufen“, so Haßmüller, „sie ist einfach top in Form.“ Sehr zufrieden konnten auch die hinter ihr einlaufende Rhöner Fraktion sein: Nadine Richter (SC Ostheim) schnappte sich als Dritte den weiteren Podestplatz und auch die Herschfelderin Lisa Nöth und die nächste Ostheimerin, Antje Weber, ließen als Vierte und Fünfte nicht lange auf sich warten. Wie bei den Männern reichte diese Teamleistung auch bei den Frauen zum Meistertitel.

Artikel aus der Rhön-Saalepost vom 06.03.2018 https://www.rhoenundsaalepost.de/lokalsport/aktuelles/art2829,629250

Doppelsieg für den SV Herschfeld

SV Herschfeld beim Team-Halbmarathon in Fulda

Beim 24. Fulda-Team-Halbmarathon stellte die Laufgruppe des SV Herschfeld eine starke Abordnung und glänzte mit Siegen bei den Frauen und Männern. Gleich drei Mannschaften des SV stellten sich der Herausforderung, auf der Halbmarathonstrecke mit je sieben bis zehn Teilnehmern zusammen zu laufen, wobei die Zielankunftszeit des jeweils siebten Läufers gewertet wurde. Sowohl die Männermannschaft (1:29:46 Stunden) wie auch das Frauenteam (1:55:06) triumphierten in glänzenden Zeiten. Das gemeinsame Training im Vorfeld hatte sich auf der anspruchsvollen Strecke ausgezahlt. Die zweite Männermannschaft errang in 1:42:00 Stunden Platz fünf.

Nach dem Start im Stadion ging es durch die historische Altstadt mit dem Wahrzeichen der Stadt, dem Dom, durch den Schlossgarten und auf einer großen Schleife entlang des Fulda-Flusses zurück in Richtung Stadion, wo schon bald die mächtig Stimmung verbreitende Marathon-Musikband zu hören war. Aber erst nach der Umrundung des Aue-Weihers war die Halbmarathon-Distanz geschafft.

Trainer Albrecht Wilm fand lobende Worte für seine Läuferinnen und Läufer: „Ich bin stolz auf euch.“ Bei den Frauen gab es gleich am Anfang eine Schrecksekunde. Eine Läuferin bekam nach einem Kilometer einen Wadenkrampf. Dank einer „Blitzmassage“ von einer Teamkollegin konnte sie durchlaufen, die geforderten sieben gewerteten Läuferinnen kamen strahlend, aber auch sichtlich erschöpft ins Ziel.

Bei den Männern war es bis zum Schluss sehr spannend. Mit dem zweitplatzierten Team liefen die Herschfelder bis kurz vor dem Stadion eng beieinander. Erst auf den letzten Kilometern setzten sie sich vom Lokalmatadoren, dem Tri-Force-Team Fulda, ab und kamen mit 47 Sekunden Vorsprung ins Ziel.

Im Rahmen des diesjährigen 10. Herschfeldlaufs, bei dem Spenden für Dario, einem Kind mit Morbus Sandhoff, gesammelt wurden (wir berichteten), kam es zu einer berührenden Begegnung mit der Mutter von Louis, einem elfjährigen Jungen, der in Leipzig lebt. Seine Mutter, die sich auf einer Kur erholte, kam zum Lauf und berichtete, dass Louis an einer seltenen Krankheit, der GM1-Gangliosidose, ähnlich wie Dario, erkrankt ist. Bei dieser erblich bedingten Speicherkrankheit kommt es zu Entwicklungsstörungen der Motorik und verschiedener Organsysteme.

Die „Cure-GM1-Foundation“, die sich für eine verbesserte Erforschung dieser seltenen Erkrankung, die Entwicklung von Heilmitteln und die Unterstützung der betroffenen Familien einsetzt, hat im September eine Challenge ausgerufen: „Renne und gehe für die, die es nicht können“. Spontan beschlossen alle drei Herschfelder Teams, unter dem Motto „Wir laufen für Louis“ daran teilzunehmen. Auf das Guthabenkonto von Louis gehen zum einen Punkte aus dem Kauf von T-Shirts und zum anderen je ein Punkt pro gelaufenem Kilometer pro Läufer.

Danke, Angela, für den tollen Artikel!

Laufwochenende mit Bravour gemeistert

iWelt Halb-/Marathon und GutsMuths-Rennsteiglauf

Das war ein Wochenende! Für die Läufer gab es die Qual der Wahl: Mindestens drei Events mit Strecken zwischen 9,6 km beim Osterburglauf in Bischofsheim im Rahmen des Rhön-Grabfeld-Cups, den Halbmarathon und Marathon beim Würzburg-Marathon und bis zu 73,5 km des Supermarathons beim GutsMuths-Rennsteiglauf.

iWelt Marathon

Die elfköpfige Läufergruppe des SV Herschfeld startete am 21.05.2017 in Würzburg

Eine elfköpfige Läufergruppe des SV Herschfeld startete am Sonntag in Würzburg. Für Dominik Orf stand die Premiere beim Marathon auf der Agenda, alle anderen liefen den Halbmarathon. Und wieder fielen die persönlichen Bestzeiten reihenweise. Allein beim Halbmarathon blieben acht Läuferinnen und Läufer unter ihren bisherigen Bestmarken. In den Altersklassen Frauen W30 und 35 belegten Katrin Krenzer und Julia Keßler hervorragende zweite Plätze. René Kuhlmann, Daniel Wilm, Benedikt Büttner und Marcel Gruber blieben unter 1:30 Stunden.

Die Ergebnisse im einzelnen:

iWelt Halbmarathon Würzburg 2017

Platz Pl. AK Name AK Netto
71 9 Büttner, Benedikt 40 01:28:57
82 10 Gruber, Marcel 35 01:29:45
471 24 Härder, Lukas 55 01:48:17
46 26 Hoffmann, Hanna H 01:45:47
8 2 Keßler, Julia 35 01:36:54
16 2 Krenzer, Katrin 30 01:39:32
45 4 Kuhlmann, René 35 01:26:27
353 15 Wagner, Heribert 55 01:43:41
183 7 Wilm, Albrecht 55 01:36:54
48 15 Wilm, Daniel H 01:26:45

iWelt Marathon Würzburg 2017

228     25        Orf, Dominik                                      H                     04:00:23

Bereits zum 45. Mal fand am Samstag der GutsMuths-Rennsteiglauf statt, ein Landschaftslauf durch den Thüringer Wald mit anspruchsvollen Strecken, die alle ihr Ziel in Schmiedefeld haben. Auch hier beste Bedingungen, eine rundum perfekte Organisation und strahlende Gesichter. Winfried Endres (SV Herschfeld) war mit seiner Zeit beim Halbmarathon, der in Oberhof startet, hoch zufrieden. Am Ende stand eine 1:37:23 h auf der Uhr. Somit qualifizierte er sich für das nächste Jahr für den ersten Startblock. Wenn er dann weniger Überholmanöver starten müsse, sei eine bessere Zeit durchaus drin, so sein Fazit. Ebenso erfolgreich kamen ins Ziel: Petra Guck (TSV Bischofsheim) in hervorragenden 1:49:55. Alexandra Katzenberger (2:02:11 h) und Jochen Brodführer (2:18:27 h), beide TSV Münnerstadt, kamen nach den 21,1 km mit 351 Höhenmetern freudestrahlend über die Ziellinie.
An der Nordic-Walking-Tour über 17 km nahm Lothar Zuleger vom RSV Wollbach teil. Er schaffte die Strecke in 2:06:46 h und konnte sich über Platz 6 freuen. Heiko Geiß vom TSV Hollstadt wanderte diese Strecke. Er wollte sich für den Sonntag noch genügend Reserven für den Osterburglauf bewahren und genoss die Stimmung und die landschaftlich schöne Strecke ohne Wettkampfdruck.

Angela Bleichner vom SV Herschfeld/GutsMuths-Rennsteiglaufverein nahm den „langen Kanten“ bereits zum 7. Mal unter ihre Füße.

Ultraläufer sprechen auch von Genuss. Auch wenn dieser auf der Supermarathonstrecke gepaart ist mit gewissen Schmerzen, die einfach dazugehören. 1874 Höhenmeter allein im Anstieg sind da nicht ganz ohne. Angela Bleichner vom SV Herschfeld/GutsMuths-Rennsteiglaufverein nahm den „langen Kanten“ bereits zum 7. mal unter ihre Füße. Die Unwetter des Vortages hatten sich zum Glück verzogen, die Temperaturen waren ideal, Regen blieb zum Glück aus. „Mir geht es nicht um Bestzeiten. Ich freue mich von Jahr zu Jahr auf diesen wunderschönen Lauf. Auf der Strecke trifft sich die große Rennsteiglauffamilie, alle sind mit Begeisterung dabei, man kennt und hilft sich gegenseitig. Der Haferschleim, den es an den Versorgungsstellen gibt, spendet die nötige Energie. Alle Helfer sind mit Herzblut dabei. Zwischen dem Grenzadler Oberhof und der Schmücke hatte ich einen kleinen Hänger, aber die letzte 8 km bin ich dem Ziel entgegen gerannt. Da hatte ich die Ziellinie, an der mein Mann auf mich wartete, vor Augen. Alle Wehwehchen waren nach 10:22:34 h vergessen.“
Über den Osterburglauf wird ja noch gesondert berichtet. Nur eins vorweg: Winfried Endres hatte vom Rennsteiglauf noch nicht genug und gewann den Hauptlauf in Bischofsheim in seiner Altersklasse.

Halbmarathon in Würzburg 2015 (Artikel)

Artikel aus der Rhön und Saalepost vom 25.05.2015:

LEICHTATHLETIK
Daniel Wilm der schnellste Herschfelder

Laufgruppe des SV bestritt Halbmarathon

Wie in den vergangenen Jahren war die Laufgruppe des SV Herschfeld beim iWelt-Marathon in Würzburg am Start. Sie lief zusammen mit ca. 1600 Halbmarathonis die 21 km lange Strecke. Dabei erzielten viele der acht Läufer persönliche Bestzeiten.

Sebastian Scheuplein, der seinen ersten Halbmarathon bestritt, kam in 1:39:15 Stunden auf Platz 54 der M 20. Nach 1:45:12 Stunden (19. der M 55) bezwang Heribert Wagner den Halbmarathon. Sechs Minuten schneller als im Vorjahr war Helmut Bott in 1:41:39 Stunden (11. der M 60) unterwegs. In der M 50 liefen Carsten Altehöfer 1:40:16 (32. der M 50) und Albrecht Wilm 1:30:40 (11. der M 50 – Gesamtplatz 77). Sein Sohn Daniel Wilm war mit einer Zeit von 1:30:17 Stunden (15. der M 20) schnellster Herschfelder auf Gesamtrang 72.

Die Plätze 87 und 88 gingen an Marcel Gruber in 1:31:30 (10. der M 35) und René Kuhlmann in 1:31:32 (21. der M 30), die gemeinsam und zufrieden über die Ziellinie liefen. Die Freude über die Leistungen war groß. Alle waren sich einig: „Nächstes Jahr sind wir wieder mit dabei.“

Teilnehmer I-Welt Halbmarathon Würzburg 2015

Daumen hoch: Diese acht Männer der Laufgruppe des SV Herschfeld stellten sich der Herausforderung über die Halbmarathon-Distanz beim iWelt-Marathon in Würzburg. Stehend von links: Helmut Bott, Daniel Wilm, Carsten Altehöfer, Albrecht Wilm, Heribert Wagner und Sebastian Scheuplein. Vorne von links: René Kuhlmann und Marcel Gruber. (Foto: SV Herschfeld)